- Kleiner, kompakter Sonnentau aus Asien
- Viele löffelförmige Blätter
- Grüne bis hellrote Töne
- 15 bis 20 cm hoher Sonnentau
- Viele linealische Blätter
- Grüne bis intensiv rot gefärbte Blätter
- Einzigartige Sonnentau-Art aus Nord-Australien
- Schmale, lange Blätter
- Grüne bis dunkelrote Färbung
- Hybride aus Pinguicula 'Debbertiana' und Pinguicula 'esseriana'
- Rot getönte Blätter bei starker Lichtintensität
- Kompakte Pflanze
- Ernährt sich von Insekten
- Bildet saftige Rosette
- 15 bis 20 cm hoher Sonnentau
- Viele linealische Blätter
- Grüne Blätter mit vielen roten, klebrigen Tentakeln
- Hybride mit großen, salatähnlichen Blättern
- Kräftige, langlebige Blüten das ganze Jahr über
- Gedeiht bei 22-29 °C, teilweise bis volle Sonne
- Toleriert 50-80% Luftfeuchtigkeit, pflegeleicht
- Kompakte Rosette, bis zu 15 cm Durchmesser
- Hybride aus verschiedenen Pinguicula-Arten
- Rot getönte, sternförmige, klebrige Blätter
- Kompakte Rosette bis zu 12 cm Durchmesser
- Kleine, violette oder rosafarbene Blüten das ganze Jahr über
- Effektive natürliche Schädlingsbekämpfung im Terrarium
- Endemisch in Ost-Brasilien
- Terrestrisch oder lithophytisch
- Lanzettliche Blätter bis 12 cm lang
- Produziert violette Blüten bis 6 cm breit
- Ideal für kleine bis mittelgroße Terrarien, Blickfang
- Heimisch im nördlichen Südamerika
- Gedeiht in feuchten, sauren, nährstoffarmen Umgebungen
- Wächst gut bei mäßigem bis intensivem Licht
- Erreicht bis zu 15 cm Höhe
- Ungiftig, geeignet für Terrarien mit Tieren
- Kompakte, pflegeleichte Pflanze aus Australien
- Wächst bis zu 15 cm hoch, dichte Rosette
- Bevorzugt feuchten Boden, hohe Luftfeuchtigkeit
- Rosa Blüten mit Auslösemechanismus
- Ideal für kleine bis mittlere Terrarien, tropische Einrichtungen
- Fleischfressende Pflanze aus den Feuchtgebieten Nordamerikas
- Auffällige tiefrote Kannen, leuchtend gelbe Blüten
- Gedeiht bei teilweisem bis vollem Sonnenlicht, 16 Stunden am Tag
- Wächst 30–70 cm hoch, 30–60 cm breit
- Ideal für mittelgroße bis große Terrarien, hilft bei Schädlingsbekämpfung
- Hybride aus P. ehlersiae und P. moranensis
- Kompakte Rosette, 10-15 cm Durchmesser
- Klebrige, fleischige Blätter fangen Insekten
- Gedeiht bei 20-25 °C, 50-80% Luftfeuchtigkeit
- Kräftig rosa bis violette Blüten an langen Stielen
- Hybride aus Pinguicula agnata und Pinguicula moranensis
- Fleischige, klebrige Blätter fangen Insekten
- Bevorzugt helles, indirektes Licht
- Violette oder lila Blüten an schlanken Stielen
- Kompakte Rosette, 10-15 cm Durchmesser
- Hybride aus zwei Pinguicula-Arten
- Zarte rosa Blüten ganzjährig
- Bevorzugt helles, indirektes Licht
- Hohe Luftfeuchtigkeit, 50-80%
- Kompakte Rosette, 10-15 cm Durchmesser
- Aus Mexiko, feuchte, schattige Umgebungen
- Fleischige grüne Rosettenblätter
- Klebrige Blätter zum Fangen von Insekten
- Violette oder bläuliche Blüten an schlanken Stielen
- Ideal für kleine Terrarien
- Hybride aus Pinguicula moctezumae und Pinguicula agnata
- Kompakte Miniaturform
- Lange, schmale Blätter bis zu 12 cm
- Blüht das ganze Jahr über
- Fängt kleine Insekten
- Mexikanische Hybride aus Pinguicula 'Zecheri' und Pinguicula 'Agnata'
- Blätter wechseln die Farbe von elektrisch grün zu gelb und rosa
- Kompakte Pflanze mit bis zu 15 cm Durchmesser
- Blüht das ganze Jahr über mit auffälligen Blüten
- Fängt Kleinst-Instekten
- Fleischfressende Pflanze
- Endemisch auf der malaiischen Halbinsel
- Rot gesprenkelte Kannen
- Unauffällige Blüten
- Bevorzugt helles, indirektes Licht
- Stammt aus Hongkong
- Gedeiht in feuchten, moorigen Umgebungen
- Benötigt nährstoffarmes, saures Substrat
- Rosettenförmige Blätter mit klebrigen Drüsenhaaren
- Kleine, zarte weiße oder rosa Blüten
- Heimisch in den Küstenregionen Südafrikas
- Runde Blätter mit klebrigen Tentakeln, bis zu 5 cm im Durchmesser
- Leuchtend rote Tentakel
- Feuchte, nährstoffarme Böden
- Ideal für kleine bis mittelgroße Terrarien
- Heimisch in den tropischen Regenwäldern von Queensland, Australien
- Leuchtend grüne Blätter mit klebrigen Tentakeln
- Zarte rosa Blüten auf langen Blütenstielen
- Bevorzugt schattige, feuchte Umgebungen
- Gedeiht bei Temperaturen zwischen 15 und 30 °C
- Klebrige, spatelförmige Blätter fangen Insekten
- Kleine, zarte rosa bis lila Blüten
- Ideal für kleine bis mittelgroße Terrarien, tropische Setups
- Bizarre fleischfressende Pflanze
- Einzigartige Klappfallen
- Tiefrote Färbung bei viel Licht
- Kleiner, kompakter Sonnentau
- Viele rundliche Blätter
- Grüne bis hellrote Töne
Terrarienpflanzen - Karnivoren - Lass dein Terrarium ergrünen!
Einer der populärsten Pflanzentypen sind die "fleischfressenden Pflanzen". Sie umgibt der Hauch des Spektakulären und auch ein wenig Gruseligen. Zwar erbeuten die karnivoren Pflanzen "nur" Kleinst- bis wenige Zentimeter große Tiere, doch beeindrucken durch ihre Vielfalt und die Raffinesse ihrer Fangmechanismen.
Tierfangende Pflanzen kommen in den meisten Klimazonen der Erde vor, aber an mehr oder weniger nährstoffarmen Standorten. Das können etwa Hochmoore, nährstoffarme Tümpel, feuchte Sandflächen, überrieselte Felsen oder Regenwälder mit armem, saurem Boden sein. Sehr divers und formenreich sind etwa die Wasserschläuche (Utricularia) mit ihren Fangblasen, mit aquatischen, terrestrischen oder epiphytischen Arten, die hübsch blühen. Selbst der in Aquarien manchmal lästig werdende Zwergwasserschlauch (Utricularia gibba) kann auf lediglich nassen Flächen wachsen und schmückt sich mit zarten gelben Blüten. Zur gleichen Familie zählen die Fettblatt-Arten (Pinguicula). Allgemein bekannt ist die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) aus der atlantischen Küstenebene der USA. Dieser stehen die unzähligen, oft kleinen Sonnentau-Arten (Drosera) nahe, die von Australien, Afrika und Südamerika bis in den hohen Norden verbreitet sind. Weit größer sind die Kannenpflanzen (Nepenthes) mit über hundert Arten. Sie sind rein tropisch verbreitet, vor allem auf den Inseln Südostasiens. Ähnliche "Kannen" haben die Schlauchpflanzen (Sarracenia) aus Mooren Nordamerikas, die nicht näher mit Nepenthes verwandt sind.
Karnivore Pflanzen haben in der Natur einen Konkurrenzvorteil, weil sie sich mit dem Fangen und Verdauen von Tieren eine zusätzliche Nährstoffquelle zur Verfügung haben. Sie betreiben aber auch Photosynthese wie andere Pflanzen und müssen in Kultur keineswegs gefüttert werden, um zu gedeihen. Die Kulturansprüche können sich je nach Art sehr unterscheiden, allgemein sollte das Substrat aber nicht zu nährstoffreich sein.